Als ich 2026 die Ausstellung DER PAUSENRAUM kuratierte, kam in mir der Wunsch auf, dass ich ein Pferd aufstellen möchte. Ich habe lange recherchiert, aber jedes Pferd war entweder zu teuer, nicht schön genug, nicht hässlich genug, zu klein oder zu groß, aber vor allem: jedes war nicht von mir. Also beschloss ich, dass ich mein eigenes Pferd baue. Man kann sich nicht vorstellen, wieviel Kleinod im kleinen Onkel steckt, um der Form Stabilität zu geben. Alles festgezurrt mit Tapetenklebeband und anschließend mit Pappmache beschichtet. Die Skulptur bekam weiters Acrylfarbe verpasst und wurde mit Bootslack versiegelt. Diese Skultpur sollte nicht meine letzte bleiben, denn ich erkannte, wieviel Potential es hat, meinen Phantasiekreationen eine Dreidimensionalität zu geben. Somit ist mein erstes gebautes Pferd zugleich mein neues Steckenpferd geworden.










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